social pop-ups by hümmer kommunikation


social pop-up

Eine kurze und fulminante Erscheinung in den sozialen Medien, das sind Social Pop-ups.

#socialpopups

Verwendung finden sie auf allen Social Media-Kanälen, z. B. bei Events, Wettbewerben oder Crowdfunding-Kampagnen. Erdacht und erstmals umgesetzt hat das Konzept Rebecca Hümmer mit ihrer Agentur hümmer kommunikation.

Instagram timeline kinderhort grombühl
Ein gelungenes Social Pop-up auf Instagram, das den ersten Platz bei einem Wettbewerb belegt hat.

pop-ups nerven … oder?

Denken wir an Pop-ups, so sind das meistens die nervigen Fenster, die ungewünscht vor dem Browser-Fenster aufploppen; deswegen haben die meisten von uns einen Pop-up-Blocker installiert. Mittlerweile sind auch in Deutschland Pop-up-Stores in Mode: Ladengeschäfte, die nur für kurze Zeit da sind, um einen Leerstand zu füllen beispielsweise. Sie umgibt oft eine Aura des Exklusiven, da nur für eine begrenzte Zeit dort eingekauft werden kann.

Das Cambridge Dictionary umschreibt es wie folgt: https://dictionary.cambridge.org/de/worterbuch/englisch/pop-up

„to appear or happen, especially suddenly or unexpectedly“

Etwas ist also ganz plötzlich und unerwartet einfach da. Man darf hinzufügen: manchmal genauso schnell wieder weg.

social pop-ups – eine definition

Die nicht-nervige Variante von Pop-ups. Als strategisches Social Media-Marketing zielen Social Pop-ups nicht darauf ab, langfristig ein das Image eines Unternehmens oder einer Person online zu etablieren (es könnte höchstens eine Folge sein, aber … wait for it). Im Gegenteil: Zu diesem Mittel greift man vielmehr, wenn es sich um eine kurzfristige Angelegenheit handelt, die jedoch viel Öffentlichkeit benötigt. Kriterien für ein Social Pop-up sind

  • Zeitlich begrenzte Laufzeit an festgelegtem Tag X
  • Das angestrebte Kommunikations-/Marketing-Ziel muss innerhalb dieser Laufzeit liegen
  • Das Social Pop-up muss in Social Media stattfinden
  • Die Social Media-Kanäle sind nicht begrenzt, es ist jedoch ratsam, nicht mehr als zwei für ein Social Pop-up zu bedienen
  • Der Name der Kanäle ist nach Möglichkeit so zu wählen, dass der Verwendungszweck klar wird
  • Es muss mit dem Pop-up so viel Aufmerksamkeit wie möglich erzielt werden
  • Nach Tag X wird der Kanal / werden die Kanäle geschlossen (außer sie werden übernommen, s. u.)

strategische umsetzung von social pop-ups

Im Prinzip wird für die konkrete Umsetzung von Social Pop-ups eine gängige Marketing-Strategie angewendet. Zunächst muss dafür geklärt werden:

Um eure Ziele zu definieren und abzustecken, benutzt ihr gerade bei Social Pop-ups am besten die SMART-Methode nach Doran.
  1. Welches Ziel verfolgen wir?
    Das kann die Beschaffung von sehr hoher Aufmerksamkeit/Reichweite sein, z. B. für ein Event, das noch nicht in den sozialen Medien vertreten ist.
    Es kann die Deadline einer Crowdfunding-Kampagne sein oder – wie von hümmer kommunikation jüngst umgesetzt – kann es einer der ersten drei Plätze bei einem Online-Wettbewerb sein, der den Bewerbern mit den meisten Stimmen gewisse Geldsummen zusichert.
  2. Welche Zielgruppen sprechen wir dafür an?
    Dieser Punkt wiederum weicht vom gängigen Marketing ab: Legt man doch normalerweise seine Zielgruppensegmentierungen für Kampagnen einzeln fest, lohnt sich hier die Gießkanne: so viele Impressionen, so viel Reichweite wie möglich, denn die Zeit ist knapp.
  3. Welche Kanäle bespielen wir?
    Klassiker. Bei der Wahl der geeigneten Social Media-Kanäle stellen sich zwei Fragen: Erstens, wo die größtmögliche Reichweite erzielt werden kann; zweitens – und mit einem gewissen Anspruch wichtiger als erstens – wo sind die bestehenden und noch kommenden Inhalte – der Content – am besten aufgehoben? Wo können sie am aussagekräftigsten präsentiert werden?
  4. Zu welchen Maßnahmen greifen wir?
    Unendliche Möglichkeiten, die unendlich viel Aufwand machen können: FotografInnen engagieren, ein Filmteam gar für einen Imagefilm? Eine eigene CI für die Pop-up-Kampagne auswählen? Ads schalten?
  5. Monitoring und Analyse/Controlling
    Da in kurzer Zeit ein hoher Aufwand betrieben wird und viel Arbeit in den Kanal/die Kanäle investiert wird, geht das Monitoring wohl meist nebenbei

best practice: so funktioniert ein social pop-up

Für den Kinder- und Jugendhort Grombühl in Würzburg haben wir’s umgesetzt – mit großem Erfolg.

Für das Projekt „Unser kleiner Zoo für Fledermaus und Co.“ Sollte eine möglichst gute Platzierung beim „Sparda macht’s möglich“-Wettbewerb 2019 erzielt werden.
Dafür haben wir einen Instagram-Kanal ins Leben gerufen, der in der Zeit vom 16. Mai bis 5. Juni bespielt wurde – die Online-Abstimmung war bis zum 5.6. möglich; mit über 5000 Stimmen erzielten wir schließlich den ersten Platz.

Mit der Like-for-like-Taktik hatten wir in der kurzen Zeit bis zu 101 Follower erzielt. Es wurden keine Ads geschaltet. In diesem Zeitraum veröffentlichten wir 45 Beiträge und 23 Stories.

Für den Content orientierten wir uns thematisch am Projekt „Unser kleiner Zoo für Fledermaus und Co.“, legten den Schwerpunkt dabei auf Fledermäuse und Bienen (während der Laufzeit war Weltbienentag), teilten Informatives und Wissenswertes, Individuelles, was die Pläne und Aktionen des Hortes betrifft und grafisch ästhetisch Aufbereitetes.

Wir fertigten Videos von Kindern an, die vom Projekt erzählen und machten Bilder und Videos von Veranstaltungen.

So gelang es uns mit diesem Social Pop-up, den Hort auf Platz 1 zu pushen. Den Account findet ihr unter @kinderhortgrombuehl auf Instagram.